Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, die bisher noch keine Erfahrung im Umgang mit dem Pferd gesammelt haben, beginnen in der pferdgestützten Förderung in der Regel mit einer Einzelmaßnahme. Der Wechsel in eine Kleingruppe erfolgt erst, wenn dem Teilnehmer der Umgang mit dem Pferd vertraut ist und bei den Förderzielen das Einbeziehen von Gruppenprozessen als sinnvoll erachtet werden kann.

Zu jeder Fördereinheit gehört neben dem Reiten oder Voltigieren auch der Umgang mit dem Pferd. Darunter fallen das Kennenlernen der Haltungs- und Fütterungsbedingungen des Pferdes und die Vorbereitung zum Reiten oder Voltigieren. Auch die Bodenarbeit (das Führen des Pferdes in unterschiedlichen Situationen) kann ein Bestandteil der Fördereinheit sein. Bei der Arbeit mit jüngeren Kindern kann die Mitarbeit eines Elternteils bzw. der Begleitperson erforderlich sein. Eventuell arbeiten Reitpädagogin und ein Elternteil gemeinsam mit dem Pferd am "geteilten Zügel" während das Kind auf dem Pferderücken sitzt. Diese Art zu arbeiten kann nur dann erfolgen, wenn alle Beteiligten sich dazu in der Lage fühlen.

Wenn Sie sich informieren wollen, ob diese Maßnahme für Ihr Kind oder Sie selbst in Frage kommt, vereinbaren wir einen Kennenlerntermin bei dem wir Ihre Fragen besprechen und Sie sich informieren können, welche Art der Maßnahme in Frage kommen könnte.

Bevor wir mit der gemeinsamen Arbeit beginnen, brauche ich eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung, die Ihnen Ihr Kinderarzt bzw. Hausarzt ausstellen kann.

 


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